Hälfte der Beratungen zu Energieeffizienz
Jahresbericht der Umweltberatungsstelle
Die Beratungsstelle für Umwelt- und Arbeitsschutz der Handwerkskammer der Pfalz in Landau hat im Jahr 2008 insgesamt 92 externe Anfragen bearbeitet, 32 davon im Bereich des Arbeitsschutzes.
Von den Beratungen im Umweltschutz entfielen annähernd 50 Prozent auf den Bereich der Energieeffizienz von gewerblichen Gebäuden und Anlagen sowie den möglichen Fördermitteln für geplante Verbesserungen. Dabei lag ein Schwerpunkt auf der Unterstützung von Handwerksbetrieben bei der Beantragung von Fördermitteln aus dem "KfW-Sonderfonds für Energieeffizienz". Mit diesem Programm werden Energieeffizienzberatungen durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hoch bezuschusst. Die Handwerkskammer der Pfalz wickelt als Regionalpartner der KfW-Bank das Förderprogramm ab. Für den Bereich der Süd- und Vorderpfalz ist die Umweltberatung erste Ansprechpartnerin der Handwerksbetriebe. Die betrieblichen Umweltanfragen waren thematisch breit gestreut von Abfallentsorgung über Abwasserbehandlung - einem "Klassiker" bei den Kfz-Werkstätten - bis zum Umgang mit Gefahrstoffen und Gefahrguttransport.
Das Beratungsfeld Arbeitssicherheit nimmt an Bedeutung zu. Es wurden insbesondere Existenzgründer umfangreich zu Umbau und Einrichtung ihrer Werkstätten beraten, wobei auch Umweltschutz oder - wie bei Friseurbetrieben - Fragen zur Hygiene mit eingeschlossen waren. Die Gewerbeaufsicht in Neustadt und diverse Berufsgenossenschaften haben im Jahr 2008 die Überwachung von Handwerksunternehmen verstärkt und dabei den Schwerpunkt auf die Gefährdungsbeurteilungen gelegt. Anfragen dazu kamen vorwiegend von Friseurbetrieben und Tischlereien.