Aktionstag für Ausbildungsplätze im Handwerk

Handwerkskammer schaltet Telefon-Hotline in Kaiserslautern, Ludwigshafen und Landau

Die Handwerkskammer der Pfalz führt am 17. Juni einen Aktionstag zur Gewinnung und Besetzung von Ausbildungsplätzen im Handwerk durch. Im Mittelpunkt des Aktionstags, der im Rahmen der Bundesaktion "Handwerk packt an!" durchgeführt wird, steht eine Telefon-Hotline, unter der Schulabgänger Lehrstellen nachfragen und Handwerksbetriebe Lehrstellen anbieten können.

Unter den Telefonnummern 0631 3677-118 (für Kaiserslautern und die Westpfalz), 0621 53824-20 (für Ludwigshafen und die Vorderpfalz) und 06341 9664-12 (für Landau und Südpfalz) sind an diesem Tag von 8 bis 17 Uhr die Ausbildungsberater und Ausbildungsplatzakquisiteure der Handwerkskammer für Jugendliche und Ausbildungsbetriebe erreichbar, um vor Ort und für die jeweilige Region zwischen Lehrstellenangebot und Ausbildungsplatznachfrage zu vermitteln. Ergänzend dazu veröffentlicht die Handwerkskammer im Internet ein
Verzeichnis an freien Ausbildungsplätzen im Kammerbezirk.

Ziel der Aktion ist es, angesichts der Folgen der Wirtschaftskrise verstärkt um mehr Ausbildungsplätze im Handwerk zu werben. Außerdem ist ein wichtiges Ziel der Aktion, Auszubildende für die aufgrund der rückläufigen Schulabgängerzahlen bislang unbesetzt gebliebenen Lehrstellen zu gewinnen. Nach Angaben der Handwerkskammer liegt die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge derzeit deutlich unter dem Vorjahresergebnis. Im Vergleich zum Vorjahr sind im pfälzischen Handwerk bis zum 31. Mai mit 641 Vertragsabschlüssen 195 Lehrverträge (14 Prozent) weniger als im Vorjahr registriert worden.

Weitere Maßnahmen der Aktion sind auf Kammer- und Bundesebene: die Vermittlung von Lehrlingen aus insolventen Betrieben an andere Ausbildungsbetriebe, die Nachbesetzung nicht angetretener Ausbildungsplätze aus den Vorjahren, die Förderung und Stärkung der Verbundausbildung, die Gewinnung neuer Ausbildungsbetriebe und die Unterstützung von leistungs- und lernschwachen Jugendlichen durch sozialpädagogische und ausbildungsbegleitende Hilfen.