Chancengarantie: Kaum Bedarf für Lehrstellennachvermittlung
Deutliche Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt für das Handwerk
Für das Handwerk ist auf dem Ausbildungsmarkt eine deutliche Entspannung festzustellen. Nur noch wenige unversorgte Bewerber suchen einen Ausbildungsplatz in einem Handwerksberuf. Das hat jetzt die Nachvermittlungsaktion "Chancengarantie" bestätigt, die jährlich in Zusammenarbeit von Arbeitsagentur, Handwerkskammer und Industrie- und Handelskammer durchgeführt wird.
Bezogen auf Handwerksberufe hatten sich 17 Jugendliche angemeldet. Zur Nachvermittlung erschienen waren 15 Jugendliche. Allen diesen Jugendlichen, die sich im Vorfeld für einen Handwerksberuf interessiert hatten, konnten die Ausbildungsakquisiteure der Kammern oder die Ausbildungsberater der Agentur für Arbeit ein Angebot unterbreiten. An sechs Jugendliche konnte ein Ausbildungsplatzangebot vermittelt werden, vier erhielten ein Angebot für einen Praktikumsplatz zur Einstiegsqualifizierung, zwei Jugendliche wurden in ein Betreuungs- und Patenprogramm aufgenommen und drei Jugendliche wurden in eine berufsvorbereitende Maßnahme vermittelt.
Zu der Nachvermittlungsaktion waren von der Agentur für Arbeit insgesamt 231 unversorgt gebliebene Jugendliche angeschrieben und zu einem persönlichen Beratungs- und Vermittlungsgespräch eingeladen worden, für das sich 87 Ausbildungsplatzsuchende angemeldet hatten. Davon erschienen 71 zur persönlichen Beratung und Vermittlung in den Berufsbildungs- und Dienstleistungseinrichtungen der Handwerkskammer der Pfalz und der Industrie- und Handelskammer für die Pfalz in Kaiserslautern, Ludwigshafen, Landau und Pirmasens.
Eine Unterteilung nach Arbeitsagenturregionen ergibt für das Handwerk und die nachgefragten Handwerksberufe folgende Ergebnisse: In Kaiserslautern wurde fünf Jugendlichen, in Ludwigshafen vier Jugendlichen, in Landau zwei Jugendlichen und in Pirmasens vier Jugendlichen eine Ausbildung, ein Praktikum oder eine Qualifizierung vermittelt.