"Großes Lebenswerk als Ehrenamtsträger"
08.12.2009
Walter Dech nach 10jähriger Tätigkeit als Kammerpräsident verabschiedet - Ernennungsurkunde zum Ehrenpräsidenten übergeben
Rund 110 Angehörige, Freunde, Gäste und Repräsentanten aus Handwerk, Wirtschaft und Politik haben im Rahmen eines Festaktes den Ehrenpräsidenten der Handwerkskammer der Pfalz, Walter Dech, aus seinem Amt als Kammerpräsident verabschiedet.
"Walter Dech hat sein Amt in besonderer Weise ausgefüllt", sagte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck, der bei dem Empfang die Festrede hielt. Der scheidende Präsident sei ein vorbildliches Beispiel für "ehrenamtliches Engagement in der Bürgergesellschaft", sagte Beck. Mit seinen Maßnahmen habe Dech die wirtschaftliche Stabilität und Unabhängigkeit der Kammer in Kaiserslautern gesichert. "Sie können auf ein langes und bewegtes Handwerksleben zurückblicken. Dass Sie Ihre Erfahrung stets genutzt haben um anderen zu helfen, finde ich dabei besonders bemerkenswert. Ich wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute und bedanke mich für Ihr aufopferungsvolles Engagement, mit welchem Sie Ihre Aufgaben stets begleitet haben", so der Ministerpräsident.
Die Glückwünsche des rheinland-pfälzischen Handwerks überbrachte der Präsident der Handwerkskammer Rheinhessen, Karl-Josef Wirges. Auch er würdigte das Engagement und die Verdienste von Walter Dech. Er habe "intensiv für das Ehrenamt gelebt und für das Ehrenamt geworben" und ein "großes Lebenswerk als Handwerksmeister und Ehrenamtsträger" geschaffen.
Zuvor hatte der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer der Pfalz, Ralf Hellrich, in seiner Begrüßung und Laudatio einige Stationen im 10jährigen Wirken Dechs als Kammerpräsident beleuchtet. Als Malermeister habe er auch in der Handwerkskammer "seine Spuren hinterlassen und ihre Einrichtungen verschönert". Er habe es verstanden, "das Machbare vom Unmöglichen zu trennen" und es dennoch geschafft, seine Visionen umzusetzen. Dazu zählte Hellrich den Ausbau des Berufsbildungs- und Technologiezentrums in Ludwigshafen sowie den Neubau des Zentrums in Kaiserslautern, die Dech mit "unternehmerischem Weitblick und Listigkeit" durchgesetzt habe. Mit dem Neubau des Kunden-Centers habe er die Handwerkskammer modernisiert und ihr "Handlungsspielraum für die Zukunft" gegeben. Die Handwerkskammer der Pfalz habe durch sein Wirken "an Einfluss und Geltung gewonnen" und er habe ihr "hohes Ansehen in Politik und Öffentlichkeit verschafft".
Dech dankte mit emotionalen Worten allen, die ihn während seiner Amtszeit begleitet haben. In seinen Dank schloss er die Mitarbeiter der Kammer und seine Familie ein und versprach, sich auch als Ehrenpräsident für die Kammer einzusetzen.
Seine Nachfolgerin Brigitte Mannert bescheinigt ihrem Vorgänger "ein wohlgeordnetes Haus" zu hinterlassen. Ihr Ziel für ihre Arbeit als Präsidentin sei "Kompetenz mit Herz, Professionalität mit Engagement und Exzellenz mit Leidenschaft" zu verbinden. Und darauf freue sie sich.