Beispiele für die Leistungsfähigkeit des Handwerks

14.12.2009

Siegerinnen und Sieger im Leistungswettbewerb des Handwerks ausgezeichnet

Beim „Tag der Besten" sind bei der Handwerkskammer der Pfalz die Bundes-, Landes- und Kammersieger beim diesjährigen Leistungswettbewerb des Handwerks vom rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister Hendrik Hering und von Präsidentin Brigitte Mannert ausgezeichnet worden.

Die jungen Handwerkerinnen und Handwerker waren zu dem jährlich stattfindenden Wettbewerb auf Kammerebene, zur Landesentscheidung und zum Bundesentscheid angetreten. Teilnehmen konnte, wer bei der Gesellen- oder Abschlussprüfung mindestens die Note „gut" erreicht hatte, nicht älter als 23 Jahre war und auf Kammerebene den ersten Platz belegt hatte.
 

Aus dem Bezirk der Handwerkskammer der Pfalz belegte beim Bundesentscheid ein Teilnehmer den zweiten Platz und ein Teilnehmer den dritten Platz. Zweiter Bundessieger im Schneidwerkzeugmechanikerhandwerk wurde Johannes Mayer aus Bruchmühlbach-Miesau, der bei Wolf Werkzeugtechnologie in Bruchmühlbach-Miesau ausgebildet wurde. Dritter Bundessieger im Feinwerkmechanikerhandwerk (Maschinenbau) wurde Peter Engel, der bei der Cirkon GmbH in Rockenhausen ausgebildet wurde. Bei der Landesentscheidung wurden 12 Teilnehmer aus dem Bezirk der Handwerkskammer der Pfalz Erste Landessieger, Zweite Landessieger wurden neun Teilnehmer, fünf Teilnehmer belegten den dritten Platz. Für einen ersten Platz auf Kammerebene wurden drei Teilnehmer ausgezeichnet.
 

Präsidentin Mannert gratulierte den Bundes-, Landes- und Kammersiegern mit dem Hinweis darauf, dass ihr Erfolg ein Beweis dafür sei, dass im Handwerk „Spitzenleistungen" erbracht werden. Mit ihrer erfolgreichen Teilnahme hätten sie gezeigt, dass das „Handwerk eine Wirtschaftsmacht ist". Mannert verwies auf die demografische Entwicklung, die dazu führe, dass die Ausbildungszahlen im Handwerk derzeit zurückgingen, und forderte, den Ausbildungspakt zu einem „Pakt zur Fachkräftesicherung" weiterzuentwickeln.
 

Hering beglückwünschte die Bundes-, Landes- und Kammersieger zu ihren guten Leistungen: „Handwerkliche Dienstleistungen von guter Qualität und spezielle Arbeiten nach Kundenwunsch kann nur jemand bieten, der gut ausgebildet und besser als der Durchschnitt ist. Das haben Sie durch Ihr gutes Abschneiden bewiesen." Der Minister verwies auch darauf, dass der Fachkräftemangel gerade auch im Handwerk zunehmend eine Rolle spielen wird. „Gut ausgebildete Fachkräfte, zu denen die Sieger des Leistungswettbewerbs nachweislich zählen, werden daher im Handwerk gute Zukunftschancen haben."