HaGeHa 2010 - "Tot gesagte" Verbrauchermesse Pirmasens auf gutem Weg

03.11.2010

Die "neue" HaGeHa, die sich in diesem Jahr in abgespeckter Form präsentierte, konnte überzeugen. 33.000 Besucher sprechen da eine klare Sprache. Das neue Konzept der Allgäuer Mattfeldt & Sänger Marketing und Messe AG setzte dabei eher auf Qualität als auf Quantität. Trotzdem, so Projektleiter Detlef Garthen, habe er nicht damit gerechnet, dass die HaGeHa so gut angenommen werden würde.

Die meisten Aussteller äußerten sich positiv und auch die Messebesucher fanden überaus lobende Worte. Die Messe sei zwar kleiner, aber deshalb nicht weniger interessant gewesen. Gelobt wurden insbesondere die Vielfältigkeit der Angebote und die sehr gute individuelle Beratung an den verschiedenen Ständen. Dementsprechend standen Beratungsgespräche, Kontaktpflege und Produktpräsentationen im Vordergrund. Auch das Handwerk war wieder an seinem bewährten Stammplatz in Halle 6 A der Verbrauchermesse zu finden.

Die Handwerkskammer der Pfalz beriet und informierte mit ihren Mitarbeitern in Sachen Aus- und Weiterbildung und bei allen Fragen rund ums Handwerk. Mit im Gepäck hatten die Berater der Kammer auch einige freie Ausbildungsstellen und freie Plätze in Weiterbildungskursen. Das Motto der Halle griffen die Elektroinnung Westpfalz, die Installateur- und Heizungsbauer-Innung Westpfalz und die Schornsteinfeger-Innung der Pfalz in ihrem Angebots- und Vortragsangebot auf. Die Innungen informierten interessierte Besucher über aktuelle Themen wie Energieeinsparung, Rauchmelder und Photovoltaik.

Für einige Highlights der diesjährigen HaGeHa sorgte die Zimmererinnung Westpfalz unter der Leitung ihres Obermeisters Gerrit Horn. Neben dem traditionellen "Zimmermannsklatsch", der natürlich nicht fehlen durfte, gab es bei der Zimmererinnung außerdem echte handwerkliche Arbeit zu sehen. Zu Gunsten des "Paktes für Pirmasens" sägten und hämmerten die Zimmerer in Halle 6 A. Der Carport, der dabei entstand, wurde dann am letzten Tag der Verbrauchermesse für 1.800 Euro versteigert und konnte so, ebenso wie die erfolgreich verlaufene HaGeHa, seinen Teil zur positiven Zukunft von Pirmasens beitragen.