Elisabeth, Geigenbauerin, Fachkraft , 3 Monate Spanien und 2 Monate England
Was hat Ihnen besonders gut gefallen? Was haben Sie Neues gelernt?
Während meiner Erasmus-Erfahrung bin ich sehr gerne einfach durch die Orte spaziert, hab mir besondere Orte wie die Alhambra in Granada oder die Straßen und Häuser Londons angesehen und mich so von Woche zu Woche immer besser zurechtgefunden. Am Anfang habe ich jeden Tag etwas Neues auf der Arbeit oder ein neues Wort auf der jeweiligen Sprache gelernt. Besonders schön war es, nach etwas Zeit immer souveräner die neu gelernten Wörter und Arbeitsschritte anwenden zu können.
Was war vielleicht eine Herausforderung? Was würden Sie anderen empfehlen?
Mir war wichtig, die Praktika in Städten zu machen, um leicht öffentliche Verkehrsmittel und kulturelles Angebot nutzen zu können, aber auch um leichter Freunde zu finden. Das empfehle ich vor allem für Leute, die einen längeren Aufenthalt planen. In meinem ersten Praktikum habe ich in zwei Chören gesungen, mit denen ich viele schöne Momente erlebt habe. Allerdings war die Zeit dadurch gegen Ende durch die vielen Konzerte auch etwas stressiger. In meinen anderen Praktika habe ich mir dann meine Freizeit freier gehalten und konnte so spontaner sein. Generell kann ich empfehlen, vor und nach dem Praktikum ein paar Tage zusätzlich einzuplanen, um sich entspannt an die neue Umgebung zu akklimatisieren und zum Schluss die letzten Momente genießen zu können.
Und was nehmen Sie persönlich aus dieser Erfahrung mit?
Das, was ich vor allem aus dieser Zeit mitgenommen habe, sind sehr gute Freunde und liebe Kollegen. Durch sie habe ich ein besseres Verständnis für die Sprache und Lebensart der jeweiligen Länder bekommen, wodurch ich die Zeit umso besser genießen und wertschätzen konnte.