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Wege ins Handwerk

Nimm deine Zukunft in die Hände

Berufe im Handwerk

Weit über 100 Ausbildungsberufe im Handwerk bieten viel mehr Möglichkeiten als viele wissen. Die Ausbildung in einem Handwerksberuf schafft eine Grundlage für die berufliche Zukunft der Lehrlinge und sichert die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Unternehmen.

Was man im Handwerk lernen kann und wie die duale Ausbildung im Handwerk abläuft, erfahren Sie auf der Internetplattform von "handwerk.de". Informationen und Filme über Ausbildung und Berufe im Handwerk stehen für Schüler, Eltern, Lehrer, Betriebsinhaber, Lehrlinge und sonstige Interessenten zum Abruf bereit,
klicken Sie bitte hier... 

   
Ausbildungsberufe: 
Berufe A-Z



Imagekampagne_Zukunft

Hier alle Handwerksberufe von A bis Z, vom Anlagenmechaniker über die Friseurin bis hin zur Zahntechnikerin oder zum Zimmerer - das Handwerk bietet eine breite Palette von spannenden Ausbildungsberufen.    

Die Broschüre zum downloaden:

Boschüre Zukunft

(PDF-Datei; bitte längere Ladezeit aufgrund Dateigröße berücksichtigen!) 

 

Ausbildungsvergütungen

Die derzeit gültigen Ausbildungsvergütungen der einzelnen Handwerksberufe finden Sie im Kundenportal unserer Internet-Seite:
Loggen Sie sich rechts oben im Kundenlogin mit Ihrer E-Mail-Adresse und Ihrem Passwort ein und finden Sie die aktuellen Ausbildungstarife.

Lehrstellenbörse

Eine qualifizierte Berufsausbildung im Handwerk garantiert für berufliche Sicherheit und Selbstverwirklichung.

Über 100 Handwerksberufe kommen den persönlichen Interessen, Wünschen und Talenten der Jugendlichen entgegen.
Für "Techno-Freaks" bis hin zu "kunsthandwerklich Interessierten" hält das Handwerk Ausbildungsangebote bereit.
Auch kaufmännische Berufe wie z.B. "Bürokaufmann/-kauffrau", "Kaufmann/-frau für Bürokommunikation", "Automobilkaufmann/-frau" oder die neuen IT-Berufe wie z.B. "Informationselektroniker/-in" können in Handwerksbetrieben erlernt werden. Die Ausbildung im Handwerk dauert - je nach Beruf - zwischen drei und dreieinhalb Jahren.

Weitere Infos und freie Ausbildungs- und Praktikumsstellen finden Sie hier:

  zur Lehrstellenbörse

Diese Datenbank ist auch über die Smartphone-App "Lehrstellenradar" mobil aufrubar.

 

Ihre Ansprechpartnerinnen



Weitere Informationen zur Lehrstellenbörse und zum Lehrstellenradar

Lehrstellenradar

Lehrstelle gesucht?
Dann schnApp dir die App für dein Smartphone und lege direkt los!

Nie war es einfacher, einen Ausbildungsplatz zu finden:
Sucht mit wenigen Klicks bundesweit nach passenden Ausbildungsbetrieben. Übersichtliche Listen oder Kartendarstellungen vereinfachen die Navigation und führen schnell zum Ergebnis! Wirklich komfortabel ist aber auch der persönliche Suchassistent, der automatisch mit Deinem Profil angelegt wird und per Push-Benachrichtigung tagesaktuell über passende Angebote informiert! 

  • Suche: Mit den Optionen "Freie Suche" (Volltextsuche) "Bundesländer & Berufe" und Umkreissuche kannst du gezielt nach Lehrstellen recherchieren.
  • Favoritenliste: Für Dich interessante Lehrstellen direkt merken und zu jeder Zeit wieder abrufen.
  • Profilsuche: Leg Dir ein persönliches Profil mit deinen Anforderungen und Wünschen an und Du wirst bei neuen Lehrstellen direkt per Push-Nachricht informiert.
  • "Radar": Aktiviere den Lehrstellenradar und deine Kamera und lass Dir direkt im Display alle Lehrstellen in der näheren Umgebung anzeigen.

Funktionen im Überblick:

  • Direktsuche (Freitext / Bundesland / Wunschberuf)
  • Persönliches Profil inkl. Suchassistent und Push-Benachrichtigung
  • Favoritenlisten
  • Tell-a-Friend: Weiterempfehlen per SMS, E-Mail oder Facebook
  • Tipps und regionale Nachrichten zum Thema Ausbildung
  • Radarfunktion inkl. Live-Umkreissuche (Augmented Reality)

 
Weitere Infos: www.lehrstellen-radar.de

Hier könnt Ihr Euch die App "Lehrstellenradar" für euer Android-Gerät herunterladen:

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Hier könnt Ihr Euch die App "Lehrstellenradar" für euer IOS-Gerät herunterladen:

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Ausbildungsordnungen

Eine Ausbildung im Handwerk ist der erste Schritt zum beruflichen Erfolg. Im Handwerk lernen Jugendliche die Arbeit im Team kennen. Kommunikation, Kreativität, Präzision und Genauigkeit sind gefragt. Und danach? Mit Fleiß und Engagement geht es die Karriereleiter hinauf bis zur Meisterprüfung. Ziel: der eigene Betrieb.

Die aktuellen Ausbildungsordnungen finden Sie auf der Seite des Bundesinstituts für Berufsbildung unter bibb.de .

Sie finden auf dieser Seite umfangreiche Informationen zu den jeweiligen Berufen. Bitte wählen Sie eine Berufsbezeichnung aus und klicken Sie auf "Ergebnisse anzeigen", damit Ihnen neben weiteren Infos auch die Ausbildungsordnung des Berufes als pdf-Datei angezeigt wird.

Neue Ausbildungsordnungen

 

Downloads

 

 

Ausbildungsprojekte

KAUSA Servicestelle Rheinland-Pfalz

Die landesweite Koordinations- und Anlaufstelle für Jugendliche mit Migrations- oder Fluchtgeschichte sowie migrantengeführte Unternehmen.

JOBSTARTER - Vom Hörsaal zum Handwerk

Viele Studentinnen und Studenten brechen ihr Studium vorzeitig ohne Abschluss ab. Das JOBSTARTER plus-Projekt „Vom Hörsaal zum Handwerk“ unterstützt Studienaussteiger dabei berufliche Anschlussperspektiven im Handwerk zu finden.

Coach für betriebliche Ausbildung
  
Die Coachs arbeiten mit der Zielsetzung, junge Menschen in eine handwerkliche Ausbildung zu vermitteln und sie während der Ausbildung zu begleiten und zu unterstützen.

Migrations- und Flüchtlingscoach für betriebliche Ausbildung

Intensivbegleitung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Migrations- und Fluchthintergrund in den Ausbildungsmarkt.  

Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen bei der passgenauen Besetzung von Ausbildungsplätzen sowie bei der Integration von ausländischen Fachkräften

Im Rahmen dieses Projekts bietet die Handwerkskammer der Pfalz Beratungsdienstleistungen und Unterstützungsmaßnahmen an. In Kooperation mit dem Sonderprogramm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales "Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen aus Europa (MobiPro-EU)" werden die Berater eine Willkommenskultur für Jugendliche aus dem europäischen Ausland aufbauen.

Ausbildungsbetreuung zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen
  
Ziel des Projektes ist es, Ausbildungsabbrüche/Vertragslösungen zu vermeiden bzw. zu senken und somit die Zahl der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildungen zu erhöhen.

Berufsbildung ohne Grenzen - Projekt "Grenzüberschreitende Mobilität von Auszubildenden und jungen Fachkräften"

"Berufsbildung ohne Grenzen" unterstützt Auszubildende, junge Fachkräfte und Unternehmen bei der Realisierung von Auslandsaufenthalten. Damit wollen wir die Mobilitätskultur in deutschen Betrieben fördern, die Internationalisierung der Berufsbildung vorantreiben und das duale Berufsbildungssystem in Deutschland stärken.

Nachqualifizierung in der Pfalz (NQ Pfalz)

Erwachsene ohne Berufsabschluss haben durch die Externenprüfung die Möglichkeit, einen Berufsabschluss nachzuholen. Die Handwerkskammer der Pfalz berät die An- und Ungelernten, wie man durch Nachqualifizierung einen Berufsabschluss nachholen kann. Gleichzeitig zeigen unsere Berater Handwerksbetrieben die Chancen auf, wie man durch Nachqualifizierung gezielt Fachkräftesicherung betreiben kann.

Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen aus Europa (MobiPro-EU)

Das Sonderprogramm MobiPro-EU wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales finanziert. Es verfolgt das Ziel, einen Beitrag zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit in Europa und zur Fachkräftesicherung in Deutschland zu leisten. Eine gezielte Förderung versetzt junge EU-Bürgerinnen und Bürger in die Lage, außerhalb ihrer Herkunftsländer in Deutschland eine betriebliche Berufsausbildung erfolgreich abzuschließen.

Perspektiven für junge Flüchtlinge (PerjuF)

Das Projekt "Perspektiven für junge Flüchtlinge“ (PerjuF) ist die erste Stufe der Initiative „Wege in Ausbildung für Flüchtlinge“ - eine Gemeinschaftsinitiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Bundesagentur für Arbeit (BA) sowie dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Es dient der Vorbereitung auf eine duale Berufsausbildung im Handwerk und der Vermittlung in ein regionales Ausbildungsunternehmen.

Berufsorientierung für Flüchtlinge (BoF)

Das Projekt "Berufsorientierung für Flüchtlinge“ (BOF) ist die zweite Stufe der Initiative „Wege in Ausbildung für Flüchtlinge“ - eine Gemeinschaftsinitiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Bundesagentur für Arbeit (BA) sowie dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Es dient der Vorbereitung auf eine duale Berufsausbildung im Handwerk und der Vermittlung in ein regionales Ausbildungsunternehmen.

  

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Berufsanerkennung

Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse

Sie haben im Ausland einen handwerklich ausgerichteten Berufsabschluss erworben? Dann wenden Sie sich an die Handwerkskammer der Pfalz, wenn Sie Ihren Wohnsitz im Kammerbezirk haben oder hier arbeiten möchten. Wir sind die zuständige Stelle, die Ihren Berufsabschluss bewertet und anerkennt.

Zum 1. April 2012 trat in Deutschland das Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen – kurz Anerkennungsgesetz – in Kraft. Durch dieses Gesetz haben alle Personen mit einem im Ausland erworbenen Berufsabschluss einen Rechtsanspruch auf Überprüfung der Gleichwertigkeit ihrer im Ausland erworbenen Berufsqualifikation mit einem deutschen Berufsabschluss.

Gerne informieren wir Sie über Zielsetzung, Beratung, Verfahrensablauf und Qualifizierungsmöglichkeiten im Rahmen des Berufsqualifikationsfeststellungsgesetzes (BQFG).

Wir empfehlen Ihnen, vor Antragstellung einen persönlichen Beratungstermin zu vereinbaren.

 

Weitere Infos:


 

Nadja Mack
Beratungs- und Servicecenter

Tel. 0621 53824-85
Fax 0621 53824-87
nmack--at--hwk-pfalz.de



Downloads:



Unternehmen Berufsanerkennung

Das Projekt „Unternehmen Berufsanerkennung“ informiert Unternehmen über die Chancen der Berufsanerkennung

Die berufliche Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen bietet Unternehmen vielfältige Chancen: Sie schafft neue Möglichkeiten zur Rekrutierung von Fachkräften, ist ein wichtiges Werkzeug zur Mitarbeiterbindung und stellt einen idealen Ausgangspunkt für die strategische Personalplanung und -entwicklung dar.

Nicht alle kleinen und mittleren Unternehmen wissen um die betrieblichen Chancen der Berufsanerkennung. Darum haben das Bundesbildungsministerium (BMBF), der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) sowie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) das Projekt „Unternehmen Berufsanerkennung – Mit ausländischen Fachkräften gewinnen“ gestartet.

Im Verbund mit fünf Handwerkskammern sowie elf Industrie- und Handelskammern wollen sie Unternehmen bundesweit über die Möglichkeiten und Chancen der Berufsanerkennung informieren.

Auch die Handwerkskammer der Pfalz engagiert sich in dem Projekt. Wir sind überzeugt, dass die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse für unsere Mitgliedsunternehmen einen großen Mehrwert bietet. Deswegen ist es uns wichtig, sie gezielt auf die Möglichkeiten hinzuweisen.

Grundlage der beruflichen Anerkennung ist das 2012 verabschiedete Anerkennungsgesetz des Bundes.

 

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.unternehmen-berufsanerkennung.de

Frank Bixler

Tel. 0631 3677-227
Fax 0631 3677-265
fbixler--at--hwk-pfalz.de

Logo-Unternehmen berufsanerkennung

Förderlogo BMBF



Berufsorientierung

Das pfälzische Handwerk hat mit über 100 Ausbildungsberufen viel zu bieten – vor allem starke berufliche Perspektiven. Junge Menschen für eine Berufsausbildung im Handwerk zu begeistern, ist daher unser Ansporn.

Die Handwerkskammer der Pfalz bietet Schülerinnen und Schülern aller weiterführenden Schularten sowie deren Eltern ein umfangreiches individuelles Unterstützungsangebot.

Unsere Experten informieren über Berufsbilder und berufliche Perspektiven. Auf Basis der Talente und Neigungen der jungen Menschen skizzieren wir Wege in Ausbildung und vermitteln bei Bedarf passgenau Praktikums- und/oder Ausbildungsplätze.

Ihre Ansprechpartner

    
Schlummernde Talente und Stärken können Schülerinnen und Schüler in unserem Berufsorientierungsprogramm „Entdecke dein Talent“ oder in der Orientierungswerkstatt entdecken. Jugendliche aller Schularten dürfen hierbei Ihre handwerklichen Fähigkeiten erproben und berufliche Neigungen erkunden.

Im Projekt „Entdecke dein Talent“ testen Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klassenstufe ihr Können in drei bis vier Berufsfeldern. Innerhalb von zwei Wochen, den Werkstatttagen, sammeln sie praktische Erfahrungen unter Anleitung erfahrener Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister. Das Projekt schließt gleichzeitig eine Potenzialanalyse ein, die im Vorfeld der Werkstatttage durchgeführt wird.

„Entdecke dein Talent“ bietet die Handwerkskammer der Pfalz in Kooperation mit dem Christlichen Jugenddorfwerk Deutschland e.V. - Region Nordbaden/Pfalz (CJD) und dem Bildungszentrum Müller (BZM) flächendeckend in der Pfalz an folgenden Standorten an:

  • Germersheim (CJD), Kaiserslautern (HWK), Kirchheimbolanden (CJD), Landau (HWK), Ludwigshafen (HWK + BZM), Speyer (CJD)

Das Berufsorientierungsprogramm Entdecke dein Talent wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung


In unserer Orientierungswerkstatt bieten wir ebenfalls praktische Berufsorientierung an. In Tages- bis Wochenprojekten können die Bereiche Holz, Metall, Elektro und Maler erprobt werden. Die Teilnahme ist zu flexiblen Zeiten und Zeiträumen für Schülergruppen aller Schularten ab Klassenstufe 6 möglich.



Sie sind Lehrerin oder Lehrer und möchten sich über berufliche Bildungswege, die duale Berufsausbildung und Weiterbildungen informieren, um Ihren Schülerinnen und Schülern Informationen aus erster Hand bieten zu können? Dann sind auch Sie bei uns an der richtigen Stelle. Wir bieten halbtägige Seminare „Ausbildung und Karriere im Handwerk“, in denen wir Sie über alles Wichtige zu Ausbildung und Karriere im Handwerk informieren und Sie Wissenswertes über die regionale Wirtschaft und den Ausbildungsmarkt erfahren.
 

Für nähere Informationen wenden Sie sich an: 

Roger Bier

Tel. 0631 3677-137
Fax 0631 3677-265
rbier--at--hwk-pfalz.de



 

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Begabtenförderung

Seit 1991 unterstützt das Förderprogramm der Bundesregierung "Begabtenförderung berufliche Bildung" gezielt begabte junge Absolventinnen und Absolventen einer Berufsausbildung bei ihrer "Karriere mit Lehre" mit einem Weiterbildungsstipendium.
Finanziert wird das Programm vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Durchgeführt wird es von den Kammern und zuständigen Stellen für Berufsbildung.

Wer kann gefördert werden?
  
Bewerben um ein Weiterbildungsstipendium der Begabtenförderung berufliche Bildung kann sich, wer:

  • eine Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf auf der Grundlage des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) abgeschlossen hat,
  • die Berufsabschlussprüfung mit mindestens 87 Punkten bzw. der Durchschnittsnote 1,9 oder besser bestanden hat
    oder
    bei einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb unter die ersten Drei gekommen ist
    oder
    ihre/seine Qualifikation durch einen begründeten Vorschlag des Arbeitgebers oder der Berufsschule nachweisen kann,
  • weder Student/in noch Hochschulabsolvent/in ist,
  • zum Aufnahmezeitpunkt jünger als 25 Jahre ist.
    Es besteht die Möglichkeit einer Aufnahme auch nach Vollendung des 25. Lebensjahrs, wenn Anrechnungszeiten wie z.B. Grundwehr- oder Zivildienst, Mutterschutz oder Elternzeit nachgewiesen werden können. Die Anrechnungsfähigkeit dieser Zeiten ist auf drei Jahre begrenzt.

Was wird gefördert?
  
Förderfähig sind anspruchsvolle - in der Regel - berufsbegleitende Maßnahmen:

  • der Erwerb fachbezogener beruflicher Qualifikationen,
  • die Vorbereitung auf Prüfungen der beruflichen Aufstiegsfortbildung (z.B. Meister/in, Techniker/in, Betriebswirt/in, Fachwirt/in, Fachkaufmann/Fachkauffrau),
  • der Erwerb fachübergreifender und allgemeiner beruflicher oder sozialer Kompetenzen (z.B. Fremdsprachen, EDV, kommunikative Fertigkeiten, Konflikt- und Projektmanagement).
  • Berufsbegleitende Studiengänge, die auf der Ausbildung oder der Berufstätigkeit aufbauen.

Ergänzend zu den bisherigen Förderungen werden ab dem 01.01.2017 auch folgende Kosten gefördert:

Kosten im Rahmen von Prüfungen

Prüfungsgebühren, Materialkosten für die Prüfungen, Fahrten zur Prüfung sowie durch die Prüfung notwendig gewordene Übernachtungen werden gefördert, sofern die Kosten nicht bereits über das Meister-/Aufstiegs-BAföG bezuschusst wurden. Eine Förderung über das Weiterbildungsstipendium ist sonst nur möglich, wenn ein entsprechend geänderter Meister-/Aufstiegs-BAföG-Bescheid vorab eingereicht wird.

Übergangsregelung für die Stipendiaten, die 2015 und 2016 in die Begabtenförderung aufgenommen wurden:

Eine Förderung der oben genannten Kosten im Rahmen von Prüfungen ist nur möglich, wenn die Prüfung 2017 endet. Kosten für die Prüfungen aus den Jahren 2016 und 2015 sind leider nicht mehr förderfähig. 

IT Bonus

Stipendiate können in ihrem ersten Förderjahr zusammen mit einer Weiterbildung einen Zuschuss zum Erwerb eines Computers in Höhe von 250,- € beantragen. Der IT-Bonus wird nur für Geräte gewährt, die im ersten Förderjahr vor oder während der beantragten Weiterbildung angeschafft wurden. Vor Aufnahme ins Förderprogramm oder nach Abschluss der Weiterbildung gekaufte Geräte sind daher nicht zuschussfähig. Es ist nicht erforderlich, dass bei der beantragten Weiterbildung ein Computer als notwendiges Arbeitsmittel aufgeführt ist.

Der IT-Bonus wird nur für Computer mit den üblichen Office- und Textverarbeitungs-Programmen gezahlt. Die Geräte müssen mindestens über eine Bildschirmdiagonale von 12“ verfügen. Förderfähig sind daher DeskTop-PCs, Notebooks, Convertibles und Tablets, sofern sie über eine Tastatur (nicht Bildschirmtastatur) verfügen. Nicht förderfähig sind dagegen Peripheriegeräte und PC-Zubehör wie Drucker, Monitore (z. B. als Nachkauf), Smartphones, externe Festplatten o. ä.

Übergangsregelung für die Stipendiaten, die 2015 und 2016 in die Begabtenförderung aufgenommen wurden:

Der IT-Bonus für die Anschaffung eines PCs kann nur in Zusammenhang mit einer von dem Stipendiaten besuchten Weiterbildung, die in dem Zeitraum vom 01.01.2017 – 31.12.2017 beginnt, beantragt werden.

 
Wie hoch und wie lange wird gefördert?
  
Über einen Zeitraum von maximal drei Jahren können die Stipendiatinnen und Stipendiaten Zuschüsse von jährlich bis zu 2.000 Euro für anspruchsvolle Weiterbildungen beantragen; in drei Jahren also insgesamt bis zu 6.000 Euro. Der Eigenanteil beträgt 10 % pro Fördermaßnahme.

Wo kann man sich bewerben?
   
Ansprechpartnerin in allen Fragen der Begabtenförderung berufliche Bildung ist die Stelle, bei der das Ausbildungsverhältnis einer/s Bewerberin/s eingetragen war. Die Handwerkskammer der Pfalz ist eine dieser Stellen. Sie führt das Förderprogramm im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung nach dessen Richtlinien durch, wählt ihre Stipendiatinnen und Stipendiaten aus, berät diese, entscheidet über die Förderfähigkeit beantragter Weiterbildungen und zahlt die Fördermittel aus.

Neue Stipendiatinnen und Stipendiaten nehmen wir jeweils zum 1. Januar eines Jahres auf. Bewerbungsschluss ist jeweils der 30. November des Vorjahres. Im anschließenden Auswahlverfahren berücksichtigen wir alle Bewerbungen, die fristgerecht und vollständig bei uns eingegangen sind. Bewerbungsformulare gibt es bei der Handwerkskammer der Pfalz und hier als pdf-Download.

Ein Anspruch auf Aufnahme in die Begabtenförderung berufliche Bildung besteht nicht.

Mehr zum Thema: http://www.begabtenfoerderung.de/

Kristine Nargang

Tel. 0631 3677-167
Fax 0631 3677-261
knargang--at--hwk-pfalz.de

 

Downloads



Studium an Hochschulen für Gesellen und Meister

Durch das Hochschulgesetz und Fachhochschulgesetz des Landes Rheinland-Pfalz wird Gesellinnen und Gesellen aus dem Handwerk, Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeistern der direkte Hochschulzugang ermöglicht. 

 

Zulassung von Gesellen

Personen, die eine berufliche Ausbildung mit qualifiziertem Ergebnis abgeschlossen haben und danach eine mindestens zweijährige berufliche oder vergleichbare Tätigkeit ausgeübt haben, erhalten eine unmittelbare Hochschulzugangsberechtigung für das Studium aller Fächer an rheinland-pfälzischen Fachhochschulen und eine fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung an Universitäten. Auch hier wird auf ein Probestudium mit Eignungsfeststellung bzw. auf eine Hochschulzugangsprüfung grundsätzlich verzichtet. 

In einem Modellversuch (Start 2011) wurde darüber hinaus geprüft, ob auf die zweijährige Berufstätigkeit verzichtet werden kann. In ausgewählten Fächern können Gesellenprüflinge mit einem Notendurchschnitt von mindestens 2,5 unmittelbar fachbezogen (an bestimmten Fachhochschulen) studieren - ohne zweijährige Berufstätigkeit!

 

Zulassung von Meistern

Personen, die eine Meisterprüfung oder eine vergleichbare Fortbildungsprüfung abgelegt haben, erhalten mit dieser Qualifikation die unmittelbare Hochschulzugangsberechtigung für das Studium an rheinland-pfälzischen Fachhochschulen und Universitäten, d.h. für alle Fächer ohne weitere Prüfung oder Eignungsfeststellung und unabhängig von der Gesamtnote des Abschlusses. 

   
Links zu berufsbegleitenden Studiengängen:

www.fh-kl.de/fachbereiche/aing/studieninteressierte/berufsbegleitende-studiengaenge.html

www.fh-kl.de/fachbereiche/bw/studiengaenge/bachelor-studiengang-fernstudium.html

 

LehreplusHS

Karriere mit Ausbildung im Handwerk + Studium

Mit dem Pilotprojekt der Handwerkskammer der Pfalz und der Hochschule Kaiserslautern LehreplusHS hast du die einzigartige Chance die duale Ausbildung zum Elektroniker mit einem elektrotechnischen Studium an der Hochschule Kaiserslautern zu verbinden. Damit sicherst du dir eine tolle Berufskarriere.

Während du deine Ausbildung in einem Ausbildungsbetrieb absolvierst besuchst du regelmäßig Vorlesungen und Seminare an der Hochschule Kaiserslautern im Bachelorstudiengang Automatisierung / Mechatronik.

Grafik Ausbildung plusHS



Nach deinem Ausbildungsabschluss nach 3,5 Jahren hast du die Möglichkeit dein Studium berufsbegleitend fortzusetzen oder unter Anrechnung der Studienleistungen in die Meisterfortbildung zu wechseln.

Mehr erfährst du in unserem Flyer, welcher unter den Downloads zu finden ist, oder bei Roger Bier.

Roger Bier

Tel. 0631 3677-137
Fax 0631 3677-265
rbier--at--hwk-pfalz.de

Downloads

Flyer LehreplusHS (Flyer_LehrepluHS.pdf)



Teilzeitausbildung

… Ausbildung mit Kind? Ja! Mit Teilzeitausbildung

… Ausbildung mit einem pflegebedürftigen Angehörigen, der zu betreuen ist? Ja! Mit Teilzeitausbildung

… Ausbildung mit einer Behinderung? Ja! Mit Teilzeitausbildung 

    
Berufsausbildung und Familie sind miteinander vereinbar. Diese Möglichkeit ist seit 2005 im § 8 des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) verankert. Bei Teilzeitausbildung wird der betriebliche Ausbildungsteil zeitlich verkürzt. Junge Mütter und Väter sowie Pflegende und Behinderte können gemeinsam mit dem Ausbildungsbetrieb bei der zuständigen Kammer einen Berufsausbildungsvertrag auf Teilzeit einreichen oder einen bestehenden Ausbildungsvertrag auf Teilzeit umstellen.

Grundsätzlich sind folgende Ausbildungsmodelle möglich:

  • Teilzeitausbildung ohne Verlängerung der Ausbildungsdauer. Diese (z.B. 3 Jahre) bleibt unverändert. Die Arbeitszeit beträgt mindestens 25 Wochenstunden inklusive Berufsschulunterricht. Dabei wird die Vermittlung der Ausbildungsinhalte an die verkürzte Arbeitszeit angepasst.
  • Teilzeitausbildung mit einer Verlängerung der Ausbildungsdauer um maximal 1 Jahr. Die wöchentliche Ausbildungszeit beträgt mindestens 20 Stunden.

Urlaubsanspruch:

Der Urlaubsanspruch richtet sich nach der Anzahl der festgelegten Arbeitstage.

Beispiel 1: Der Urlaubsanspruch für Vollzeitkräfte beträgt 25 Urlaubstage bei 5 Arbeitstagen pro Woche. Für Teilzeitauszubildende mit einer reduzierten Tagesarbeitszeit aber ebenfalls bei 5 Arbeitstagen pro Woche, bleibt der Urlaubsanspruch 25 Arbeitstage bestehen.

Beispiel 2: Bei 4 Arbeitstagen pro Woche reduziert sich der Urlaubsanspruch in Relation zur verringerten Arbeitszeit: 25 / 5 x 4 = 20 Urlaubstage.

Vergütung:

Auch Teilzeitauszubildende haben Anspruch auf eine Ausbildungsvergütung. Sie kann prozentual niedriger berechnet werden und richtet sich nach dem Umfang der wöchentlichen Arbeitszeit.

Volker Lauer

Tel. 0631 3677-270
Fax 0631 3677-265
vlauer--at--hwk-pfalz.de

Vom Hörsaal zum Handwerk 

Studienausstieg? Alternative - Karriere im Handwerk!

 
Zu viel Theorie im Studium, falsche Studienwahl, wichtige Prüfungen nicht bestanden…? Dies sind nur einige der Gründe, warum Studenten und Studentinnen ihr Studium ohne einen Abschluss vorzeitig beenden.

Ein solcher Abbruch bietet aber auch vielseitige Chancen und Möglichkeiten für jeden, der sich frühzeitig beruflich umorientiert und nach Lösungen sucht.

Eine erfolgversprechende Alternative für die eigene berufliche Zukunft ist das duale Ausbildungssystem im handwerklichen Bereich.

Eine handwerkliche Berufsausbildung bietet gerade auch für Studienabbrecher/Innen zahlreiche Vorteile:

  • Wahl zwischen mehr als 130 staatlich anerkannten Ausbildungsberufen
  • Möglichkeit, die Ausbildungszeit zu verkürzen
  • Vielseitige Aufstiegs- und Weiterbildungschancen
  • Zusatzqualifikationen bereits während der Ausbildung erwerben
  • Meisterprüfung direkt im Anschluss an die Ausbildung möglich
  • Gehalt eines Handwerksmeisters ist vergleichbar mit dem eines Akademikers (Bachelor)
  • Handwerksmeister und Bachelor sind auf der gleichen Qualifikationsstufe (DQR 6) angesiedelt
  • Sehr hohe Beschäftigungsfähigkeit und somit dauerhafte Arbeitsplatzsicherheit

Aufgrund ihrer Vorbildung und persönlichen Kompetenzen profitieren die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) von Studienabbrecher/Innen.

Das JOBSTARTER plus-Projekt „Vom Hörsaal zum Handwerk“ bietet eine speziell auf Studienabbrecher und Studienabbrecherinnen ausgerichtete Beratung.

Die Unterstützung umfasst:

  • Situationsanalyse
  • neue berufliche Perspektiven finden
  • Bewerbungsunterlagen optimieren
  • Matching / passgenaue Vermittlung
  • Hilfestellung beim Übergang von Uni/Hochschule in Betrieb

Wir stehen auch während der Ausbildung unterstützend zur Verfügung.

"Vom Hörsaal zum Handwerk" ist ein Kooperationsprojekt der Handwerkskammern Koblenz, Rheinhessen, Trier, der Pfalz und des Saarlandes und wird im Rahmen des Programms JOBSTARTER plus aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

Die überregionale Verknüpfung gewährleistet, dass auch Kontakte zu KMU in den angrenzenden Regionen hergestellt werden können.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Für ein persönliches Beratungsgespräch steht Ihnen gerne unser Studentencoach, Herr Roger Bier, zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Beratungstermin (Tel. 0631 3677-137).

www.vomhoersaalzumhandwerk.de

Projektlaufzeit: 01.02.2015 - 31.12.2017

                                                        

Gefördert als JOBSTARTER plus-Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds.

Roger Bier

Tel. 0631 3677-137
Fax 0631 3677-265
rbier--at--hwk-pfalz.de