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Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" - Verdopplung der Prämien für ausbildende KMU

Bereits im August 2020 startete das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“. Seitdem fördert die Bundesregierung kleine und mittlere Unternehme (KMU) beim Neuabschluss von Ausbildungsverträgen. Die aktuell zweite Änderung der Förderrichtlinie gewährt den Unternehmen für ab dem 1. Juni 2021 beginnende Ausbildungsverträge nun eine verbesserte finanzielle Unterstützung, wenn die betriebliche Ausbildungsleistung aufrechterhalten oder sogar ausgeweitet wird. Außerdem wurden die Zugangsvoraussetzungen vereinfacht. Für den Erhalt der „Ausbildungsprämie plus“ müssen die Betriebe beispielsweise nur noch mindestens einen Monat von 30 % Umsatzrückgang oder Kurzarbeit (keine Mindestlaufzeit) betroffen gewesen sein. Für Kleinstunternehmen ist zudem ein Sonderzuschuss hinzugekommen.

Das Programm umfasst insgesamt fünf Förderbereiche, für die folgende Änderungen vorgesehen sind:

  1. „Ausbildungsprämie“ in Höhe von 4.000 € (bisher 2.000 €) für jede neu begonnene Berufsausbildung bei Erhalt des Ausbildungsniveaus der vergangenen drei Jahre.
  2. „Ausbildungsprämie plus“ in Höhe von 6.000 € (bisher 3.000 €) für jede zusätzliche neu beginnende Berufsausbildung bei Erhöhung des Ausbildungsniveaus im Vergleich zu den vergangenen drei Jahren.
  3. „Zuschuss zur Ausbildungsvergütung“ zur Vermeidung von Kurzarbeit während der Ausbildung in Höhe von 75 % der gezahlten Ausbildungsvergütung sowie 50 % der Ausbildervergütung für jeweils bis zu zehn Azubis (max. 4.000 €).
  4. „Übernahmeprämie“ in Höhe von 6.000 € (bisher 3.000 €) bei Übernahme von Auszubildenden aufgrund pandemiebedingter Insolvenz eines bisherigen Ausbildungsunternehmens oder damit verbundener Kündigung bzw. Auflösung des Ausbildungsverhältnisses.
  5. „Lockdown-II-Sonderzuschuss für Kleinstunternehmen“ bis vier Mitarbeitende in Höhe einer Einmalzahlung von 1.000 € pro Azubi, wenn aufgrund behördlicher Anordnung die Geschäftstätigkeit nicht oder nur in geringem Umfang durchgeführt, die Ausbildung jedoch an mindestens 30 Arbeitstagen fortgesetzt wurde.

Anträge für die Förderung können bei der zuständigen Arbeitsagentur gestellt werden. Detailliertere Informationen zu den Zugangsbedingungen, entsprechende Antragsformulare und eine FAQ-Liste zum Antragsverfahren finden Sie auf den Internetseiten der Bundesagentur für Arbeit.

Den Arbeitgeberservice der Bundesagentur erreichen Sie unter 0800 4 555520 (gebührenfrei).



Volker Lauer

Tel. 0631 3677-270
Fax 0631 3677-265
vlauer--at--hwk-pfalz.de

Uwe Mannweiler

Tel. 0631 3677-168
Fax 0631 3677-293
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