Die jahrgangsbesten Meister*innen
09.03.2026Meisterfeier in Landau
Handwerkskammer der Pfalz überreicht 268 Meisterbriefe
268 Jungmeisterinnen und Jungmeister aus 16 verschiedenen Gewerken haben im Prüfungsjahrgang 2025 erfolgreich ihre Meisterprüfung bei der Handwerkskammer der Pfalz abgelegt. Am 8. März erhielten sie im festlichen Ambiente der Jugendstil-Festhalle in Landau ihre Meisterbriefe. Zu den Gratulanten zählten Kammerpräsident Dirk Fischer, Hauptgeschäftsführer Dr. Till Mischler, die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt sowie die Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium, Petra Dick-Walther, die die Absolventinnen und Absolventen zu ihrem bedeutenden beruflichen Meilenstein beglückwünschten.
In seiner Begrüßungsrede unterstrich Präsident Fischer die hohe Wertigkeit des Meisterbriefes. Er stehe für einen hochqualifizierten Abschluss und eröffne vielfältige berufliche Perspektiven – von der Führung eines eigenen Betriebes bis hin zur Ausbildung des Fachkräftenachwuchses. Der Meisterbrief sei ein verlässlicher Nachweis fachlicher, unternehmerischer und persönlicher Kompetenz.
Vor dem Hintergrund tiefgreifender wirtschaftlicher und geopolitischer Veränderungen ermutigte Präsident Fischer die Jungmeister*innen, unternehmerische Verantwortung zu übernehmen. Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften werde branchenübergreifend anhalten. Besonders die Übernahme bestehender Betriebe, so Fischer, biete jungen Meisterinnen und Meistern attraktive Chancen. In diesem Zusammenhang betonte der Kammerpräsident, dass es auch von politischer Seite Impulse brauche, um Betriebsübernahmen attraktiver zu machen. Fischer warb zudem für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Handwerk und skizzierte die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in kleinen und mittelständischen Betrieben. "Kleine vernünftige Schritte mit KI sind in nahezu jedem Unternehmen möglich und sinnvoll", sagte Präsident Fischer.
Auch Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt würdigte in ihrer Festrede die Leistungen der Jungmeisterinnen und Jungmeister. "Der Meisterbrief ist ein starkes Signal und ist das deutsche Gütesiegel im Handwerk: Er steht für Qualität, Innovationskraft und unternehmerische Verantwortung", sagte Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt. "Gerade mit Blick auf Klimawende, Digitalisierung und anstehende Unternehmensnachfolgen braucht unser Land gut ausgebildete Meisterinnen und Meister, die Betriebe führen, Fachkräfte ausbilden und Transformation aktiv gestalten. Sie sichern Wertschöpfung, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit in Rheinland-Pfalz – und leisten zugleich einen unverzichtbaren Beitrag zur Fachkräftesicherung."
Für ihre herausragenden Prüfungsergebnisse wurden die Besten der jeweiligen Gewerke mit Urkunden und Präsenten ausgezeichnet. Die Moderatorin Janina Klabes führte durch das Programm der Meisterfeier, die von einer spektakulären Feuershow des Bühnenensembles "Firedancer" umrahmt wurde.
Präsident Dirk Fischer begrüßt das Publikum
Talk mit den Jungmeister*innen (mit Präsident Dirk Fischer, Ministerin Daniela Schmitt und Hauptgeschäftsführer Dr. Till Mischler)
Die Jungmeister*innen schwenken ihren Meisterschal
Die Jahrgangsbesten: Jochen Allenbacher, Installateur- und Heizungsbauermeister aus Bosenbach; Maurice Bolzer, Feinwerkmechanikermeister aus Kaiserslautern; Antonio De Jesus, Maler- und Lackierermeister aus Eisenberg; Manuel Jannik Frost, Schornsteinfegermeister aus Bad Säckingen; Sebastian Klein, Maurer- und Betonbauermeister aus Neunkirchen; Alexander Kronz, Tischlermeister aus Rhaunen; Ben Müller, Kraftfahrzeugtechnikermeister aus Erzenhausen; Samira Omrani, Friseurmeisterin aus Kaiserslautern; Benedikt Pohland, Metallbauermeister aus Trier; Cedric Schranz, Dachdeckermeister aus Baumholder; Paul Steinbach, Fliesen-, Platten- und Mosaiklegermeister aus Ingelheim am Rhein; René Thielmann, Karosserie und Fahrzeugbauermeister aus Birlenbach; David Vogel, Elektrotechnikermeister aus Schönenberg-Kübelberg; Kilian Stefan Zienke, Steinmetzen- und Steinbildhauermeister aus Mainz.